Keiner zu klein, mit Videos erfolgreich zu sein

Es sind die kleinen Unternehmen und Interessensgruppen, die das Potential von Online Videos am schnellsten entdeckten und in der Regel mit wenig Geld kreative Filme produzieren. Nachfolgend einige Beispiele:

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Wie verkauft Bäckermeister Sutter den besten Zopf der Zentralschweiz?

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Wie lanciert REHA-Zürich ein neues Dienstleistungsangebot?

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Wie differenziert sich ein Caravan-Anbieter von der Konkurrenz?

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Wie verkauft ein Velohändler erfolgreich e-Bikes?

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Wie bewirbt man ein Referat an einer Fachmesse?

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Wie zeigt ein Unterhaltungskünstler, was er kann?

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Wie findet eine Fachhochschule Kursteilnehmer im Netz?

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Wie wagt eine Journalistin den Weg in die Selbständigkeit?

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Wie demonstriert ein Augenoptiker Kompetenz und Dienst am Kunden?

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Wie findet man neue Gäste im übersättigten Gastronomie- und Unterhaltungsmarkt?

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Und wie sieht es bei den mittleren und grossen Unternehmen aus?

Oftmals spielen mittlere und grosse Unternehmen die Stärken von Videos kaum aus. Gemäss einer Studie der deutschen Firma ergo Kommunikation aus dem Jahre 2014, gibt es noch dringenden Handlungsbedarf:

  • Nur 13% der produzierten Unternehmensvideos erfüllten die Anforderungen für gelungenes Storytelling.
  • 87% der Videos mangelte es an Spannung, Überraschung, Dynamik, Information, Emotionalität oder Authentizität.
  • Ganz wenige Firmen erzählen eine Geschichte rund um das Unternehmen, seine Mitarbeiter oder Produkte.
  • Lediglich jedes siebte Video kam humorvoll oder emotional daher.
  • Nur bei 30% der Videos war ein klarer „Call to Action“ Aufruf oder eine aktivierende Botschaft vorhanden.
  • Zudem wurden die Betrachter selten dazu eingeladen, sich weiter mit dem Unternehmen oder Produkt zu beschäftigen.
  • Eine Aufforderung zum Kommentieren, Liken oder Teilen sucht man in der Regel vergebens.
  • Was die Vernetzung betrifft, fehlten bei 60% der Videos entsprechende Verlinkungen zu weiteren Informationen und Response-Möglichkeiten.
  • Die Hälfte der Videos wurden einfach auf Youtube platziert, ohne irgendeine Integration in eine Kampagne oder Promotion.
  • Aufgrund der fehlenden crossmedialen Bewerbung wurden viele Videos kaum betrachtet und noch viel weniger mit Kommentaren versehen.