Mitarbeitende mit Videos informieren

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Smartphones boomen und haben unser Medienverhalten in nur 10 Jahren seit der Lancierung des ersten Apple iPhones revolutioniert.

Heute schauen wir lieber, als einen Text zu lesen. Jederzeit und überall haben wir ein Smartphone dabei. Wir sind immer online und haben stets Zugriff auf unsere Daten. Das hat auch Folgen, wie wir im Büro arbeiten und wie die Unternehmensleitung ihre Mitarbeiter informiert und motiviert.

 

Macht es im Zeitalter der Mobilität noch Sinn, eine Mitarbeiterzeitung herauszugeben?

Joachim Tillesen von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) hat zu diesem Thema geforscht und am 31. Oktober 2018 die ersten Erkenntnisse im Rahmen einer Veranstaltung publiziert. Hier einige Eindrücke vom Anlass an der FHNW in Olten.

 

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Privat und immer mehr auch im Geschäft:

Video und Animation sind die aktuell beliebtesten Kommunikationsträger. Die digitalen Möglichkeiten und der einfache Zugang machen es möglich.

 

Wie wird Bewegtbild im Unternehmen eingesetzt? Was ist Best Practice und wohin führt diese Entwicklung? An der Veranstaltung in Olten stellten Video-Anwender von Credit-Suisse und Swiss Airlines eindrücklich vor, wie sie Mitarbeitende mit Videos informieren, berühren und motivieren.

Oliver Christen, Chief of Staff Region Zürich Nord, Private & Wealth Management Clients Switzerland:

  • Überzeugend, modern und effizient intern mit Videos kommunizieren.
  • Das perfekte Umfeld für eine wirksame und nachhaltige Video-Kommunikation entwickeln (z. B. mit Green-Screen-Studio für schnelle und flexible Produktionen).

 

Reto Hoffmann, interne Kommunikation SWISS sowie SWISS TV und Stefan Vasic, Mediensprecher SWISS, Corporate Communication: 

  • Corporate TV als Potenzialträger der Unternehmenskommunikation
  • Mit der internen Swiss Video-App können sich die Mitarbeitenden jederzeit und überall informieren

Und hier kommt das PDF mit den Forschungsresultaten, die am 31. Oktober 2018 an der FHNW in Olten erstmals präsentiert wurden:

 

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Fazit:

  • Video wirkt weil Bewegtbild Mitarbeiter bewegt. Es darf mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass Video als multisensorisches Medium die gute alte Mitarbeiterzeitung ablösen wird.
  • Interne Kommunikation zur Chefsache machen: Menschen lieben Vorbilder. Das gilt auch für Mitarbeitende in Unternehmen. Auch sie haben ihre Vorbilder, an denen sie sich orientieren wollen.
  • Vorgesetzte, die ihre Belegschaft in nachhaltigen Video-Botschaften ehrlich und handlungsfördernd informieren, können davon ausgehen, dass auch der eine oder andere Mitarbeiter bereit sein dürfte, Video als neue Form der Kommunikation auszuprobieren.
  • Mitarbeitende engagieren sich dann vermehrt in Videobeiträgen und agieren so als Botschafter der Unternehmung.
  • Sie wollen ihre Ideen einbringen und auch gleich selbst kommunizieren. Konkret können das Videos von oder mit Mitarbeitenden sein, die auf Yammer publiziert und geteilt werden. Yammer ist so etwas wie eine Facebook-Plattform für die interne Kommunikation.
  • Videos mit authentischen und charismatischen Protagonisten kommen der persönlichen Kommunikation sehr nahe. Spiegelneuronen und Empathie wirken übrigens auch online. Videos stimulieren beide Hirnhälften und sorgen für einen nachhaltigen Eindruck.

 

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